karl Holtz


Biographie

1899am 14. Januar in Berlin geboren
1909-1919Besuch des Gymnasiums in Danzig
1914-1919Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Orlik
1916erste Karikatur im "ULK" sowie Zeichnungen im "Wieland" und "Lustige Blätter"
1918Wehrdienst in Zabern und Straßburg; seit Kriegsende wieder in Berlin ansässig, erste veröffentlichte Karikatur in der "Roten Fahne" (KPD)
1919Teilnahme an den revolutionären Kämpfen in Berlin
1920/21Wanderung durch Nord- und Süddeutschland
1922/23Reisen durch Italien, Südfrankreich und Tunesien
1924Zeichner bei den sozialdemokratischen Blättern "Der Wahre Jacob" und "Lachen links"
1925Beteiligung an der "Ersten Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung" in Moskau, Saratow, Leningrad
ab 1928Mitarbeit am "Eulenspiegel", "Die Ente" (ab 1931)
1932ansässig in Rehbrücke bei Potsdam
1933Berufsverbot als Pressezeichner
1934Arbeit als technischer Zeichner und als Werbegrafiker
1939-1945Soldat in Warschau
März 1945Desertation
nach 1945wieder ansässig in Rehbrücke; Mitarbeit u.a. am "Ulenspiegel", "Eulenspiegel", "NBl", "Freie Welt"
1949In der Nummer 21/1949 des Schweizer Satire-Magazins "Nebelspalter" erscheint von Karl Holtz eine Stalin-Karikatur, daraufhin erfolgte die Verhaftung und die Verurteilung zu 25 Jahren Zwangsarbeit in Bautzen durch ein sowjetisches Militärgericht. Nach sieben Jahren wurde Holtz begnadigt.
1956am 25. Juli Entlassung aus Bautzen; keine Rehabilitierung
1974Ausstellungen aus dem Gesamtwerk in Berlin, Potsdam, Leipzig, Greiz
1978am 18. April in Rehbrücke gestorben

Faltblatt zur Kabinett-Ausstellung in Greiz